Gesellinnen und Gesellen freigesprochen - Die Gute Form entschieden


Für 43 Tischlerinnen und Tischler sowie sechs Holzbearbeiter endete am 2. Juli erfolgreich die Ausbildung. Zum Abschluss der dreijährigen Lehrzeit erhielten die Auszubildenden ihre Gesellenbriefe. Die Feier mit den erfolgreichen Prüflingen fand in Anwesenheit von deren Angehörigen, Vertretern der Ausbildungsbetriebe, Ausbildern von Schule und überbetrieblicher Lehrwerkstatt, Prüfern sowie Ehrengästen statt.

Die prämierten Absolventinnen und Absolventen des diesjährigen Ausbildungsjahrgangs

In der Freisprechungsfeier in der Sparkasse Vest Recklinghausen am Königswall gratulierten Obermeister Jürgen Vogt und Lehrlingswart Michael Bialas von der Tischler-Innung Nördliches Ruhrgebiet dem Nachwuchs. Besonders gewürdigt wurden die Topleistungen der Prüfungsbesten. In der Gesamtwertung aus Theorie und Praxis hatte Jonas Pälchen (Ausbildungsbetrieb Tischlerei Jürgen Hegering, Recklinghausen) die meisten Punkte erzielt. Ihm folgte als Zweiter Alexander Wieser (Seibel und Weyer GmbH in Bottrop) vor Julian Götz (Holzdienste Dorminger, Bottrop).

Die Gesellenstücke der 43 angehenden Tischlergesellinnen und -gesellen aus der Tischler-Innung Nördliches Ruhrgebiet waren in der Sparkasse Vest Recklinghausen zu bewundern. Schüler und Lehrkräfte sowie viele Besucher nutzten diese Chance zu Beginn der Sommerferien, um sich von der Leistungsfähigkeit des Tischlernachwuchses zu überzeugen.
Vor der Freisprechungsfeier hatte eine Fachjury nochmals alle Gesellenstücke genauer unter die Lupe genommen, um zu entscheiden welche besonders gut gestaltet wurden. Hier hatte Saskia Jansen (Tischlerei Martin Vagelpohl, Herten) die Nase vorn. Sie gewann den ersten Preis im Wettbewerb um „Die Gute Form 2021“. Auf dem 2. Platz folgte Julian Götz, Jonas Pälchen erhielt den 3. Preis. Über eine Belobigung durfte sich Philipp Tyws (Ladenbau Adolf Rademacher GmbH, Gelsenkirchen) freuen.

Überzeugen Sie sich von der Kreativität junger Tischlergesellinnen
und -gesellen: Hier geht es zur Bildergalerie mit den Siegerstücken
und allen Wettbewerbsarbeiten.

Die Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses rund um Lehrlingswart Michael Bialas bestätigten den erfolgreichen Prüflingen ein hohes Maß an Sensibilität und Kreativität. „Die Gesellenstücke sind zwar Gegenstand der Gesellenprüfung sowie dieses Wettbewerbs, sind aber zumeist für die eigenen vier Wände der angehenden Tischler gedacht“, kommentierte Michael Bialas.

Zu guter Letzt heimste Saskia Jansen noch den „Johann-Heinrich-Riesener-Preis“ ein. Mit ihm würdigt die Tischler-Innung die handwerklich am besten gefertigte Gesellenarbeit. Die diesjährige Preisträgerin belegt mit ihrem Erfolg die besondere Qualität des Tischlerhandwerks. Es verbindet handwerkliches Geschick und kreative Gestaltungselemente, und grenzt sich damit gegenüber Serienanfertigungen ab.