Gesellen freigesprochen - Die Gute Form entschieden


Für 33 Tischlerinnen und Tischler sowie zwei Holzbearbeiter endete am 26. Juni erfolgreich die Ausbildung. Zum Abschluss der dreijährigen Lehrzeit erhielten die Auszubildenden ihre Gesellenbriefe. Die Feier mit den erfolgreichen Prüflingen fand in Anwesenheit von deren Angehörigen, Vertretern der Ausbildungsbetriebe, Ausbildern von Schule und überbetrieblicher Lehrwerkstatt, Prüfern sowie Ehrengästen statt.

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Abschlussprüfungen

In der Freisprechungsfeier in der Sparkasse Vest Recklinghausen am Königswall gratulierten Obermeister Jürgen Vogt und Lehrlingswart Michael Bialas von der Tischler-Innung Recklinghausen dem Nachwuchs. Besonders gewürdigt wurden die Topleistungen der Prüfungsbesten. In der Gesamtwertung aus Theorie und Praxis hatte Leo Polte (Ausbildungsbetrieb Ladenbau Adolf Rademacher, Gelsenkirchen) die meisten Punkte erzielt. Ihm folgte als Zweiter Jan Asche (Schreinerei Heinrich Schäfers, Recklinghausen) vor Johannes Bremer (Innenausbau Binder, Bottrop). Drittbester wurde Fabian Müller (Dünyamin Mohrbacher-Öztürk, Gelsenkirchen).

Gestaltungsleistungen gewürdigt

Die Preisträger (v.l.): Johannes Bremer, Max Rehr und Tobias Reeck.

Die Gesellenstücke der 33 angehenden Tischlergesellinnen und -gesellen aus der Tischler-Innung Nördliches Ruhrgebiet waren in der Sparkasse Vest Recklinghausen zu bewundern. Schüler und Lehrkräfte sowie viele Besucher nutzten diese Chance zu Beginn der Sommerferien, um sich von der Leistungsfähigkeit des Tischlernachwuchses zu überzeugen.
Vor der Freisprechungsfeier hatte eine Fachjury nochmals alle Gesellenstücke genauer unter die Lupe genommen, um zu entscheiden welche besonders gut gestaltet wurden. Hier hatte Max Rehr (M. Kartein, Inh. Ansgar Schäfer, Oer-
Erkenschwick) die Nase vorn. Er gewann den ersten Preis im Wettbewerb um „De Gute Frm 2020“. Auf dem 2. Platz folgte Tobias Reeck (Innenausbau Aloys Bialas GmbH, Castrop-Rauxel). Johannes Bremer (Innenausbau Binder, Bottrop) erhielt den 3. Preis. Über eine Belobigung durften sich Fabian Müller (Dünyamin Mohrbacher-Öztürk, Gelsenkirchen) und Patrick Hülsebusch (Martin Dorminger, Bottrop) freuen.

Überzeugen Sie sich von der Kreativität junger Tischlergesellinnen
und -gesellen: Hier geht es zur Bildergalerie mit den Siegerstücken
und allen Wettbewerbsarbeiten.

Die Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses rund um Lehrlingswart Michael Bialas bestätigten den erfolgreichen Prüflingen ein hohes Maß an Sensibilität und Kreativität. „Die Gesellenstücke sind zwar Gegenstand der Gesellenprüfung sowie dieses Wettbewerbs, sind aber zumeist für die eigenen vier Wände der angehenden Tischler gedacht“, kommentierte Michael Bialas.

Zu guter Letzt heimste Johannes Bremer noch den „Johann-Heinrich-Riesener-Preis“ ein. Mit ihm würdigt die Tischler-Innung die handwerklich am besten gefertigte Gesellenarbeit. Der diesjährige Preisträger belegt mit seinem Erfolg die besondere Qualität des Tischlerhandwerks. Es verbindet handwerkliches Geschick und kreative Gestaltungselemente, und grenzt sich damit gegenüber Serienanfertigungen ab.